Begrüßung
info@wb-blasiikirchplatz-ndh.de 12.03.2010 14:44
Wir begrüßen Sie zur Projektwebsite zur Neugestaltung des Blasiikirchplatzes. Sie können an dieser Stelle Anregungen und Meinungen zum Projekt vorbringen. Bitte beachten Sie jedoch, dass anonyme Einträge (d.h. ohne Vor- und Nachname oder unter Pseudonym) nicht veröffentlicht werden.

Umgestaltung Blasiikirchplatz
Carmen Lauer 20.03.2010 15:02
Eine grundlegende Umgestaltung des Blasii-Kirchplatzes ist aus meiner Sicht ein weiterer Eingriff zu ungunsten des Stadtbildes. Es wurden schon der Bahnhofsplatz zu seinem großen Nachteil und der Theaterplatz auch nicht gerade vorteilhaft verändert. Desweiteren fehlt im gewohnten Stadtbild der schöne Brunnen vor der ehemaligen Stadtterasse - heute "Carpe Diem" - die schön angelegten Blumenbeete drumherum und das "Blumenmädchen". Warum dies alles weichen musste ist mir bis heute ein Rätsel. Wenn man es auf alten Postkarten sieht, sage ich mir, früher war Nordhausen attraktiver. Auch die Treppe dahinter paßt nicht ins Stadtbild, viel zu modern. Eine Steintreppe hätte besser zur alten Stadtmauer gepasst. Der Petersberg ist natürlich zu einem Schmuckstück der Stadt geworden. Ich bin jetzt Anfang 40 und habe über 30 Jahre davon in Nordhausen gewohnt, kenne also alles noch von früher. Ein Platz wie der alte Bahnhofsplatz einmal war, mit Brunnen und dem herrlichen großen Baum, war aus meiner Sicht ein Ort, wo man gern auch mal verweilt hat, jetzt ist es doch nur noch ungemütlich dort. Der Blasiikirchplatz ist gut so wie er ist, vielleicht sollte man ihn mal komplett mit frischem Altstadtpflaster versehen und dabei darauf achten, das die Bordkanten auch rollstuhl- und kinderwagenfreundlich abgesenkt bzw. weggelassen werden. Der Brunnen lädt doch gerade an heissen Tagen Mütter mit Kleinkindern zum Planschen und zum dortigen Verweilen - mit einem Eis aus der Brandenburg - ein. So kennen und mögen die Nordhäuser es, warum also überall nachteilige Veränderungen? Und über das Fällen der Bäume sollte gar nicht erst nachgedacht werden, einen Formschnitt ausgenommen. Wo findet man denn sonst noch einen schönen Platz im Schatten? Ganz davon abgesehen, das Bäume nun einmal den Schmutz aus der Luft filtern, es mussten schon zu viele in der Stadt ihr Leben lassen.

Einladung zur Hasenjagd
Andreas Treutler 28.03.2010 20:48
Die nun vorliegende Ausschreibung berücksichtigt leider nicht die dringend notwendige Beruhigung des Verkehrs auf dieser Innenstadt-nahen Strecke. Sie fordern vielmehr, den Verkehr zu bewältigen!?
Dies ist eine Einladung, sich weiter an der Hasenjagd zu beteiligen. Entweder als Fußgänger, der an den breiten Stellen des Pferdemarktes versucht sicher den anderen Bürgersteig zu erreichen, oder eben als Autofahrer, der derzeit ohne zusätzliche Geschwindigkeitsbegrenzung jagen darf. Diese Situation wird noch wesentlich verschärft, sollte das Kaufhaus doch einmal gebaut werden.
Hier gehört nicht eine Lichtzeichenanlage (Ampel) oder ein doch sehr kleiner Kreisverkehr auf die Kreuzung Kranichstraße!
Nur durch Verkehrsberuhigung im Einklang mit einem guten Verkehrsangebot auf dem so oft propagierten Stadtring von Parkallee über Wallrothstraße bis zum Bebelplatz (und weiter) läßt sich die Situation entschärfen. Dazu muss aber das Angebot auf dieser Strecke auch attraktiv sein.

  • Querspange zwischen Europakreuzung (Grimmelallee/Parkallee) hoch zur Wallrothstraße
  • Hauptstraße geradeaus an der Kreuzung Wallrothstraße/Vor dem Hagentor
  • Koordination der beiden Ampeln auf der Stolberger Straße

gepaart mit Beruhigungsmaßnahmen auf den Straßen Vor dem Hagentor und Pferdemarkt.
Dies würde auch einen guten Nebeneffekt auf die so oft gewünschte Reduzierung des Verkehrs in Blasiistraße und Barfüßerstraße zur Folge haben, ohne diese Straßen wie geplant zeitweise sperren zu müssen.
Das Wettbewerbsgebiet ist geprägt, bzw. soll geprägt werden von innerstädtischem Einkaufen und Flanieren. Ziel sind Besucher, die sowohl das Gebiet erreichen, als auch in diesem Gebiet verweilen können. Fahrzeuge, die nur dieses Gebiet durchqueren, sollten aber durch bessere Angebote vorbei geleitet werden.
Leider lässt sich hierzu in der Ausschreibung nichts finden.

Blasiikirchplatz
Rolf Bachmann 19.04.2010 08:40
Meinerseits einige ergänzende Gedanken zu diesem Platz.
Um den Blasiikirchplatz wirklich zu einem für jeden erkennbaren zentralen Platz im Übergangsbereich zwischen Altstadt und Neustadt zu machen, muß es auch bauliche Veränderungen in diesem Quartier geben!
Dazu gehören:

  • Standort des Fachwerkhauses sehr ungüstig, evtl. Neuaufbau an anderer Stelle des Platzes ohne den jetzigen Hinterhof, falls rechtlich und in Abstimmung mit den Eigentümern überhaupt möglich.
  • zumindest selektives Entfernen der Linden muß möglich sein, evtl. Ausgleichspflanzung an anderer Stelle des Platzes
  • Charakter des Platzes als "Marktplatz" mit der Blasiikirche als markantestes Gebäude, muß erkennbar sein, dazu gehört demzufolge auch der Bereich hinter der Kirche bis zur Blasiistraße
  • für größere Veranstaltungen (Events) sollte der Platz nicht vorgesehen werden
  • Weihnachts und Wochenmärkte müssen durchführbar sein
  • verkehrsberuhigende Maßnahmen am Pferdemarkt anstreben (evtl. Einbahnstraße)
  • Umsetzung des Neptunbrunnens als schönster und geschichtsträchtigster Brunnen der Stadt auf den Kirchplatz, um eine ansprechende Ruhe und Verweilzone zu bekommen
  • die Ostseite des Platzes mit Blickrichtung zur Neustadt sollte durch bauliche Maßnahmen so gestaltet sein, daß sowohl der Verkehrslärm eingeschränkt, als auch ein freier Blick Richting Kornmarkt nicht oder nur eingeschränkt möglich ist

Blasii
Darragh Buckley 19.04.2010 17:25
Nordhausen braucht endlich eine Innenstadt, die den Namen auch wirklich verdient, in die man gerne fährt und in der man sich auch länger aufhalten möchte, ein Geschäftszentrum mit Gastronomischen Einrichtungen, ein kommunikatives Zentrum in dem sich die Bürger treffen und auf das sie stolz sind. Architektonisch sollte ein annehmbarer Entwurf alt und neu verbinden, ohne sich zu sehr für eine Richtung zu entscheiden.

Frage!!!
Johannes Gutermuth 19.04.2010 17:26
WO BLEIBT DAS KAUFHAUS???

negatives Beispiel
Agnieszka Dobrzynski 19.04.2010 17:30
Ein Beispiel wie man es nicht machen sollte ist der Fischmarkt in Halberstadt!

Neugestalltung Blasiikirchplatz
Judith Neumann 19.04.2010 17:41
"Ein Platz (von latein platĕa) im städtebaulichen Kontext ist eine von Gebäuden umbaute, freie Fläche in Städten. Plätze sind Brennpunkte des öffentlichen Lebens in der Stadt. Sie sind daher das zentrale Thema und Raumelement des Städtebaus. Sie sind die „gute Stube“ der Stadt und repräsentieren die Stadtherren oder Bürgerschaft. Sie sind daher zumeist besonders aufwändig gestaltet. Oft liegen wichtige öffentliche Gebäude wie Rathäuser und Kirchen an zentralen Plätzen. Die umliegenden Bauwerke haben prächtige Schaufassaden. Der Platz selbst wird mit Monumenten und Brunnen dekoriert, der Bodenbelag besteht oft aus wertvollen Materialien."

Blasiikirchplatz
Laurenz Hartmann 20.04.2010 16:04
Wichtig ist es einen Platz zu schaffen, der sich in die bestehende Architektur aus alt und neu gut integriert und nicht wie ein Fremdkörper wirkt. Es sollte zusammen mit dem zukünftigen Kaufhaus ein Umfeld für die Bürger geschaffen werden, welches zum verweilen einlädt, zudem sollte den Fußgängern vorrang vor den Autos gegeben werden. Auch sollte es nicht das Hauptanliegen sein einen Platz für Feste zu schaffen, sonder einen Platz der dazu einlädt sich dort täglich zu treffen und auch zu verweilen.

Umgebung Blasiikirchplatz
Thorsten Moritz 28.04.2010 21:44
Die Innenstadt von Nordhausen ist wenig attraktiv. Es fehlt an alten, historischen Gebäuden. Wenn Finanzen zur Verfügung stehen für eine neue Stadtbibliothek, gleich hinter dem Rathaus, warum wird dann nicht dafür die FASSADE der MARKTKIRCHE wieder errichtet? Zusammen mit dem alten Rathaus wäre dies ein schönes Ensemble und das Rathaus stünde nicht so einsam und verlassen zwischen den "neuzeitlichen Bauten".
Stattdessen soll ein Bau der Moderne entstehen, getreu dem Slogan: "Nordhausen die neue Mitte". Ich bin der Auffassung, dass die Stadtverantwortlichen auch die Historie der Stadt berücksichtigen müssen, aber das ist wohl nicht gewollt. Beispielsweise hätten mit wenig Mitteln, im Rahmen der Landesgartenschau, die Judentürme im Bereich Petersberg wiederaufgebaut werden können.
Andere Städte machen es Nordhausen vor. In Braunschweig, zum Beispiel, wurde die Fassade des ehemaligen Schlosses errichtet. Das Gebäude selbst beherbergt ein Einkaufszentrum. Hildesheim baut alte Fachwerkhäuser wieder auf, Berlin das Schloss, Leipzig und Dresden alte Kirchen... .
Die Marktkirche wäre ein Anfang. Es muss nicht gleich das Rosenthalsche Haus sein.

Blasiikirchplatz
Hermann Fuchs 03.05.2010 16:05
Der neue Blasiikirchplatz sollte ein Ort sein, der zum verweilen einlädt, weniger ein Platz der nur ab und an bei Festen bevölkert wird. Die Stadt Nordhausen hat nun die Möglichkeit sich nach über 65 Jahren endlich wieder ein Stadtzentrum zu erschaffen und sollte diese historische Chance, welche vielen Städten Deutschlands die nun durch den Wiederaufbau in den 60er und 70er Jahren gezeichnet sind, auch gut zu nutzen wissen. Man sollte den Bürgern etwas geben womit sie sich verbunden fühlen und das der Stadt ein unverwechselbares Gesicht gibt, denn schließlich ist es das Zentrum der Städte welches sie erkennbar, unverwechselbar und von einander unterscheidet. Nordhausen darf ruhig als Zentrum des Südharzes und Nordthüringens Stolz auf sich und seine über 1000 jährige Geschichte sein und dies auch in einer Architektur zeigen welche Alt und Neu gekonnt miteinander verbindet, darum bitte ich die sich beteiligenden Architekten.

Altes Europa - Alte Städte
Günther und Anna Maria Degen 03.05.2010 16:22
Nordhausen sollte soviel wie möglich von seinem historischen Baubestand erhalten, damit es nicht irgendwann aussieht als wäre es in nur 50 Jahren lieblos erbaut worden. Man schaue sich nur die noch geringen Bestände der Altstadt an aber selbst die und seien es nur kleinste Gassen, Winkel und Ecken versprühen einen ungemeinen Charme. Wir kennen aus vielen Reisen in der Welt Orte die nur darum bemüht sind sich ein möglichst modernes Gesicht zu geben und ihre Historie verleugnen und daher freuen wir uns immer wieder in die vielen historisch gewachsenen Orte Europas zu kommen. Wir kennen Nordhausen vor der Zerstörung und sind noch heute begeistert davon und bitten darum beim Wiederaufbau der Altstadt soviel wie möglich von der Alten Bausubstanz zu erhalten, mag dies auch noch so schwer sein, künftige Bürger dieser Stadt werden es Ihnen danken. In diesem Zusammenhang möchten wir hier auch für eine Öffnung des Mühlgrabens plädieren.

Beitrag
Stefanie Mueller 04.05.2010 10:24
Ich freue mich über Ihr Engagement und Ihre wohl doch sehr starke Identifizierung mit der Stadt, in der Sie leben.
Ich selbst bin Architektin, in Nordhausen aufgewachsen, in Weimar studiert. Ich habe lange in Rom und München gelebt, jetzt seit einigen Jahren in Wien. Ich selbst wollte gern am Wettbewerb teilnehmen, sah mich jedoch durch Teilnahmebedingungen, die -ich nehme an aus Angst vor Unprofessionalität- junge Architekten mit neuen Ideen kategorisch ausschliessen, chancenlos.
Doch vielleicht gerade durch meine Ausbildung, meine Beziehung zu Nordhausen und gleichzeitig die Nicht-Teilnahme am Wettbewerb sehe ich mich als ideale neutrale Instanz.
Ich verfolge die Debatte seit langem und würde gern folgendes anmerken:
Es ist richtig und wichtig, das eigene kulturelle Erbe zu wahren und zu ehren! Und auch zu verteidigen!
Allerdings ist der Wiederaufbau von Vergangenem immer nur Imitation, hat also nichts mit wahrem kulturellem Erbe zu tun, und wird zukünftige Generationen einzig und allein verwirren.
Meiner Meinung nach muss es geschafft werden, eine Symbiose zwischen dem, was erhalten werden kann, und dem, was unsere Gereration, unser Leben ausdrückt, zu finden. Für die andauernde Identifikation einer Bevölkerung mit ihrer Stadt sind auch eigene Zeichen von Nöten.
Dazu ist gerade ein sehr interessanter Artikel ("schöner schrumpfen") erschienen, der den engagierten Umgang einiger Städte aus Sachsen-Anhalt mit den heutigen städtebaulichen Anforderungen beschreibt. (http://media.baunetz.de/dl/798113/baunetzwoche_171_2010.pdf)
Manchmal muss man Mut haben, damit sich etwas nachhaltig bessern kann und nicht nur Kosmetik an der Oberfläche bleibt.
Weiters noch eine Anmerkung zum Verriss der Änderungen im Rahmen der Landesgartenschau.
Schön ist relativ. Jeder hat einen anderen Geschmack und das ist gut so. Daher kann es auf dieser Ebene nie einen brauchbaren Konsens geben! Ich möchte an alle engagierten Bürger appellieren, ihre Definition von "Schön" zu überdenken. Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass wir schön finden, was uns allen nutzt, gut zu gebrauchen ist, einen guten Raumeindruck hinterlässt, haltbar ist, die Umwelt nicht belastet und auch sie als Erbe und Wert -aber nicht als Hindernis- betrachtet, das städtebauliche Raumkontinuum nicht erhält, sondern weiterspinnt, neue Akzente setzt, neue Ideen spinnt, die Benutzer anregt zu Gemeinschaft, Spiel und Kommunikation!
Lassen Sie uns gemeinsam für eine tolle Lösung kämpfen, die vielleicht jedem von uns etwas gibt anstatt sich in tausend Punkten zu zerstreiten und schon im Vorfeld schlecht zu reden!
Lassen Sie uns die Wettbewerbsvorschläge spannungsvoll erwarten, nicht Angst davor haben!

Wettbewerb Blasiikirchplatz
Ursula Burkhardt 09.05.2010 20:02
Der Blasiikirchplatz gehört zum Zentrum von Nordhausen und sollte
die Nordhäuser und ihre Gäste einladen zu verweilen.Sein Flair wird
dabei wesentlich durch die vorhandenen Linden geprägt. Dies gilt es zu bewahren und geeignet auszubauen.
Ein weiterer Eventplatz für große Veranstaltungen ist hier nicht erforderlich,
in Nordhausen sind ausreichend große Eventplätze vorhanden.

Bei den Festen, die traditionell in der Altstadt angesiedelt sind,
kann und soll der Blasiikirchplatz mit einbezogen werden.
Diese finden an wenigen Tagen im Jahr statt und werden nie der Hauptzweck sein.
Die Kleinteiligkeit der Altstadt sollte an dieser Stelle nicht aufgelöst werden.
Zu den angrenzenden Gebieten aus anderen Epochen gibt es allerdings
auch heftige Sprünge zwischen den Baustilen. Da sie durch den
relativ breiten Straßenraum vom eigentlichen Platz abgetrennt sind,
ist dies möglich. Der neue Entwurf muss diese Stile integrieren.

Und hier sind wir gleich beim nächsten Problempunkt für das Wettbewerbsgebiet.
Unabhängig von der Notwendigkeit einer Überarbeitung des Verkehrskonzeptes
für die gesamte Stadt sollte für die Kreuzung Kranichstraße - Pferdemarkt eine
Lösung gesucht werden, die den Durchgangsverkehr vermeidet und weiträumig vorbeileitet.
Der Quell- und Zielverkehr sowie der ruhende Verkehr (parkende Autos) sind für
diesen Bereich schon Belastung genug.
Ein erster Schritt dazu könnte sein, die Vorfahrtsregelung zu ändern.
Eine "rechts vor links" Regelung mit Zebrastreifen an allen 4 Kreuzungsarmen
würde viele Autofahrer dazu bringen, diesen Bereich zu meiden und zu umfahren.
Auch andere Varianten der Verkehrsberuhigung sind denkbar.

Bündnis90 / Die Grünen
Kreisverband Nordhausen

Ursula Burkhardt

Blasiikirchplatz
Dagmar Henze 17.05.2010 16:01
Bäume fällen und alte Häuser abreißen - ich hatte gehofft das das vor 20 Jahren aufgehört hat. Aber Denkste! Nur damit der Weihnachtsmarkt vor der Altstadt platz hat wird da so ein Mist verzapft. Welcher Auswärtige will da hin? Weit und breit kein Parkplatz! Ich kenne die Stadt noch mit Tümmerbergen - und fast genau so sieht es aus, wenn man den Platz wo die Polizei stand betrachtet. Ich glaube die Stadt hat sich mal wieder verkackeiern lassen und eine zweite Passage hat erfolgreiche Verhinderer? Schnelle mache fix, abreißen und plattmachen, bekommen wir jetzt einen Platz der den Bahnhofsplatz an Scheußlichkeit noch übertrifft?

Platz ja, aber nicht zu groß
Thea Schneider 18.05.2010 14:58
Ich hoffe auf einen Blasikirchplatz, der das Wort Platz ruhig etwas vernachlässigen kann und sich an der Kirche als beherrschendes Gebäude orientiert und sich durch eine dichtere Bebauung wie ein Viertel um diese gruppiert und die darum liegenden Viertel gut miteinander verbindet.

Zentrum = Kaufhaus
Marion Konrad 18.05.2010 15:05
Bei aller Liebe und Hoffnung für den Nordhäuser Blasiikirchplatz, das Entscheidende Element zur Schaffung eines Zentrums in Nordhausen ist und bleibt das Kaufhaus auf dem ehemaligen Polizeigelände und ich hoffe die Stadt ist in der Lage diesbezüglich eine befriedigende Lösung zu finden.

Diskussionsbeitrag
Victor Himstedt 09.07.2010 07:14
Wann kommt das Kaufhaus??? ... Stillhalteabkommen der Stadt bis Ende des Jahres??? ...Stadtraete stimmen Gebuehrenerhoehung der oeffentlichen Verkehrsmittel zu, parken in der Innenstadt wird teurer, Stadtratspraesident wurde gewaehlt, anstatt das OB weiter die Sitzungen leitet...1 Jahr neuer Stadtrat ---> "Grosse Klasse" !!!

Umgestaltung Blasiikirchplatz
Rolf Elsmann 15.08.2010 12:27
Als Teilnehmer der am 13.08.2010 auf dem Blasiikirchplatz stattgefundenen Veranstaltung möchte ich hiermit meinen Unmut zur Aufgabenstellung zur Umgestaltung des Blasiikirchplatzes zum Ausdruck bringen und gehe davon aus, daß mein Beitrag dem Preisgericht zugeleitet wird:
Man muß sich ernsthaft die Frage stellen, wozu wir Nordhäuser an dieser Stelle einen Eventplatz für 5000 Teilnehmer brauchen? Er ist dort nicht nur fehl am Platz, sondern würde auch nie ausgelastet sein. Für größere Events haben wir in Nordhausen ausreichend große Plätze, ich nenne hier nur den Petersberg, den August-Bebel-Platz, den Theaterplatz, den Bahnhofsplatz und nicht zuletzt den Gehegeplatz.
Man muß den Blasiikirchplatz als Eingangsbereich zur Altstadt sehen: Eine gemütliche Ruhezone unter dem Dach von 100-jährigen Linden. Das sollte er bleiben! Wenn schon Umgestaltung, dann nur im Interesse der weiteren Aufwertung des Altstadtflairs. Halteplätze für Reisebusse können dort eingerichtet werden, wo das nicht zu realisierende Einkaufszentrum (ehem. Polizeigebäude) in kleinerer Form geplant werden sollte.

Umgestaltung Blasiikirchplatz
baerbel.biermann@gmx.de 15.08.2010 15:33
Auch ich nehme den vergangenen Freitag zum Anlass, ebenfalls meinen Unmut zum Ausdruck zu bringen gegen eine Umgestaltung des Blasiikirchplatzes. Peter Laucke organisierte einmal wieder einen wunderschönen Musikabend, der aufgrund der Baumassnahme an der Flohburg dieses Mal nicht in der "Kurze Meile", sondern auf dem Blasiikirchplatz stattfand.
Ein herrlicher Platz, der für solche Veranstaltungen und zum Verweilen bestens geeignet ist.
Er sollte uns Nordhäusern und unseren Gästen auf alle Fälle erhalten bleiben!
Ich richte meinen Appell an die Verantwortlichen im Nordhäuser Rathaus, ihre Baupläne noch einmal zu Gunsten dieses wunderschönen Platzes zu überdenken.
Muss historisch Wertvolles verschwinden, um Neuem Platz zu machen?
Für grössere Events stehen uns jede Menge andere Möglichkeiten zur Verfügung.

Hinweis
Administrator 01.09.2010 15:04
Aus gegebenem Anlass möchten wir noch einmal darauf hinweisen, dass anonyme Einträge (d.h. ohne Vor- und Nachname oder unter Pseudonym oder komplette Emailadresse) nicht veröffentlicht werden. Vielen Dank.

Blasiikirchplatz und das Tor zur Altstadt
Sebastian Scholz 13.09.2010 11:57
Ich habe die Entwürfe der Architekten nun zum ersten Mal gesehen und ich finde Sie von der Idee her in Ordnung. Die alte Bausubstanz soll erhalten und Lücken sinnvoll geschlossen werden. An sich ist das eine Vorgabe, die für die gesamte Stadt Nordhausen gelten sollte.

Vor 65 Jahren erhielt Nordhausen eine tiefe Wunde, die nur sehr langsam zuwächst und an manchen Stellen sogar weiter wächst. Ziel der Stadt Nordhausen und deren gewählten Vertretern sollte sein diese Wunde zu schließen. Dabei sollten schnelle Medikamente und Mittelchen vermieden werden, denn wie bei allen tiefen Wunden können dadurch Narben entstehen. Und Narben sehen bekanntlich häßlich aus und machen den Träger unsympathischer für den Betrachter, obwohl dieser vielleicht ein durchaus nettes Gemut hat.

Nordhausen war einst ein Perle. Das hört man von jeden der die Stadt vor der Bombardierung kannte. Viele Menschen behaupteten sogar, dass sich diese Stadt durchaus mit Städten wie Quedlinburg oder Goslar messen könnte und sogar weitaus besser Abschnitt. Diese Zeit scheint vorbei. Aber warum eigentlich? Es werden, vor allen in den letzten Jahren, wieder vermehrt Bemühungen betrieben der Stadt wieder etwas von den Flair zurückzugeben, dass es anscheinend verloren hat (Bsp. Der Riese, Seepferdchenbrunnen oder der Wiederaufbau des alten Gymnasiums am Taschenberg). Warum macht man das? Weil die Leute sehen, was Nordhausen einst hatte und nun sich danach gesehnt wird, was diese Stadt so einmalig gemacht hat. Es sind keine Monumentalbauten oder riesige Plätze die diese Stadt vermisst oder braucht. Auch nicht die neuen, aus Glas und Beton, errichteten Bauten von heute. Nein, es sind die kleinen Verwinkelten Gassen und Höfe, die Fachwerkhäuser und Brunnen, es ist einfach das Ganze, das ganze Gefühl sich hier wohl zu fühlen.

Ich würde mir Wünschen, dass diese riesigen Lücken in der Altstadt (und da nehme ich das ehemalige Polizeigelände mit rein) mit Bauten errichten werden die einer über 1000jährigen Stadt würdig sind. Warum greift man den Vorschlag eines meiner Vorredner nicht auf und versucht Altes wieder Aufzubauen oder wenigesten Neues hinter einer Alten Fassade zu bringen (siehe Braunschweig, wo mehrere Einkaufpassagen hinter Fachwerkhäusern versteckt sind). Es gibt so viele schöne Häuser die im April 45 den Bomben zum Opfer gefallen sind, die sich lohnen würden wieder neu zu errichten. Das Rosenthalische Haus, das Haus der Ritter am Kornmarkt oder einige bekannte Straßenpartien. So etwas kann man an den Neu geplanten Häusern in der Kranichstraße/Blasiikirchplatz durchaus errichten. Es soll schließlich der Eingang zu unserer leider "toten" Altstadt werden und da passen einfach keine Häuser hin die eine moderne Fassade haben.

Blasiikirchplatz Nordhausen
Johannes Gutermuth 15.09.2010 14:55
TOLL GANZ TOLL... ABER WO BLEIBT DAS KAUFHAUS???

Umsetzung
Laurenz Kirchner 22.09.2010 14:42
Ich hoffe, das sich der gewonnene Wettbewerbsbeitrag auch in einer Umsetzung wiederfindet

Frage
Johannes Gutermuth 08.11.2010 14:37
WO BLEIBT DAS KAUFHAUS???